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ISBN/EAN: 978-3-86596-197-6
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2008
1. Auflage 2008
Erschienen am:
26.11.2008
26.11.2008
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
698 S., 7 farbige Illustr.
698 S., 7 farbige Illustr.
Format (T/L/B):
4.7 x 21.6 x 15.3 cm
4.7 x 21.6 x 15.3 cm
Hersteller:
BoD - Books on Demand
info@bod.de
In de Tarpen 42
DE 22848 Norderstedt
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An den Grenzen der Sprache
Eine Studie zur Musikalität am Beispiel der Lyrik des russischen Dichters Afanasij Fet
Beschreibung
Warum nennen wir ein Gedicht musikalisch, was macht es melodisch? Obwohl Musikalität und ähnliche auf Musik rekurrierende Begriffe traditionell Elemente der Literaturrezeption sind, gibt es keinen Konsens über deren Gebrauch. Um diese Lücke zu schließen, stellt der Autor ein terminologisches Modell vor, das Musikalität als explizit literarisches Phänomen ausweist. In detaillierten Analysen der Lyrik Afanasij Fets, der wie kaum ein zweiter russischer Dichter als musikalisch apostrophiert wird, gelingt es dem Autor, die Interpretationen verifizierbar zu machen, die Lyrik in Analogien zur Musik beschreiben. Sein analytischer Vorstoß besteht in der Gewichtung der Gedichtkomponenten im Prozess der Sinnbildung. Basierend auf der formalistischen Hypothese der Selbstwertigkeit des Materials wird gezeigt, wie nicht-lexikalische Komponenten durch Wiederholungs- und Kontraststrukturen ästhetische Prägnanz erzielen.
Über Stefan Schneider
Stefan Schneider, geboren 1969 in Moskau, absolvierte an der Berliner Humboldt-Universität ein Magisterstudium für Russistik, Polonistik und Osteuropäische Geschichte mit Studienaufenthalten an den Staatlichen Universitäten Warschau und Moskau. Er wurde an der Universität Heidelberg promoviert, wo er seit 2005 als akademischer Mitarbeiter lehrt.