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ISBN/EAN: 978-3-412-51185-2
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2021
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
256 S.
Format (T/L/B):
2.2 x 24.5 x 17.5 cm

Hersteller:
Böhlau-Verlag GmbH u Cie.
ute.schnueckel@brill.com
Lindenstr. 14
DE 50674 Köln


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Haiku - Epigramm - Kurzgedicht

Kleine Formen in der Lyrik Mittel- und Osteuropas, Forschungen zur Geschichte und Kultur des östlichen Mitteleuropa (FGKöM) 55

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Beschreibung

Schon zwei Verse bilden eine lyrische Form, das Distichon. Noch kürzer kann das Epigramm sein, länger ist das Haiku und das Kurzgedicht. Stets geht es um die Reduzierung auf das Wesentliche im Spiel mit dem Unwesentlichen. Dieser Band widmet sich kleinen Formen in der deutschen, polnischen, russischen, slowakischen, tschechischen und ungarischen Dichtung. Er befasst sich mit der Poetik des lyrischen Minimalismus, seinem ästhetischen Reiz und kreativen Potenzial. Dabei nimmt er Mittel- und Osteuropa in den Blick: eine Region, deren Dichter und Dichterinnen allgemein das Unfertige, Unsystematische und Undogmatische als subversive Protestformen zu nutzen wussten und wissen.

Über Christine Gölz, Alfrun Kliems, Birgit Krehl

Christine Gölz leitet am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) die Abteilung »Wissenstransfer und Vernetzung« und ist dort Fachkoordinatorin für Literaturwissenschaft des östlichen Europa sowie Herausgeberin der Zeitschrift MITROPA. Einer ihrer langjährigen Forschungsschwerpunkte ist die Lyrik, insbesondere die russische Dichtung der klassischen Moderne, Avantgarde und Neo-Avantgarde. In ihrer Dissertation widmete sie sich der Dichterin Anna Achmatova. Dem Collage-Künstler und Haiku-Dichter Karel Trinkewitz ist die erste von ihr kuratierte digitale Ausstellung des Leibniz-GWZO gewidmet (www.ausstellung-trinkewitz.de). Sie ist Fachberaterin für russische, ukrainische und belarussische Literatur des Kindlers LiteraturLexikon.

Schlagzeile

Schon zwei Verse bilden eine lyrische Form, das Distichon. Noch kürzer kann das Epigramm sein, länger ist das Haiku und das Kurzgedicht. Stets geht es um die Reduzierung auf das Wesentliche im Spiel mit dem Unwesentlichen.