Widder sehen

Widdersehen. von Leoni Swann

Der Schafskrimi geht in die dritte Runde.

Als im August 2005 die Schafsherde von George Glenn die Herzen eroberte, war es was neues und besonders, dass die Ermittelnden Vierbeiner waren. Die Wollidarität, der Starrsinn und die Kombination der besonderen Fähigkeiten der einzelnen Schafe geben dem Krimi den Pfiff.

George hatte den Schafen viel Vorgelesen, besonders gerne Krimis und als er dann tot mit einem Spaten in der Brust vor der Herde lag, war für Miss Maple (das klügste Schaf) klar, jetzt wenden wir unser Wissen an und ermittelt. Sie hatten ihren Schäfer schon recht gern.

Die Herde ging dann an Rebecca über und in Band 2 reist diese von Irland nach Europa - Frankreich. Dort scheint im Winterquartier erst alles prima, bis ja bis eine Leiche unter einer Eiche sitzt.

Nun aber zum WIDDERSEHEN
Rebecca bricht im Frühling bereits Hals über Kopf die Europareise ab und kehrt mit der Herde zurück nach Irland. Verwunderung weicht Freude auf die glorreiche Heimatweide, von der sie dem jüngste Zuwachs ständig vorschwärmen. Madouc, offiziell Ziege, inoffiziell »Schaf auf Probe«, ist ganz gespannt
Dort angekommen ist dann doch vieles anders. Zuerst sind da drei Eindringlinge und dann verschwindet Rebecca spurlos und ein abgetrennter Finger bleibt einzig als Spur im Schäferwagen.

Die Herde befürchtet das Schlimmste. Es ist völlig klar: Sie müssen ihre Hirtin retten.

Humor gepaart mit Spannung - klug und gut kombiniert - einfach ein wolliges Erlebnis!

Die Lesung ist hervorragend.


Bibliographie