Bernhard Schlink - Olga
Bernhard Schlink erzählt die Liebes- und Lebensgeschichte von Olga.
Olga wächst als Waisenmädchen Ende des 19. Jahrhunderts in einem kleinen pommerschen Dorf auf. Als kleines Mädchen hat sie schon eine besondere Beziehung zu Herbert dem Sohn des Gutsbesitzers. Das Beste aus ihrem Leben zu machen ist ihr Ziel und somit lernt sie fleißig und macht den Abschluss am Lehrerinnenseminar. Olga bekommt eine eigene Schulstelle zugeteilt und Herbert zieht es hinaus in die weite Welt - Afrika, Amerika, Russland und schließlich die Arktis. Während der ganzen Zeit steht er mit Olga in Kontakt. Bei seinen Besuchen treffen sie sich und führen ihr Verhältnis trotz dem Missfallen von Herberts Eltern fort. Während Herbert in der Arktis verschollen bleibt zieht Olga auf der Flucht vor der russischen Invasion nach Baden-Württemberg. Dort findet sie eine Anstellung als Näherin bei einer schwäbischen Pfarrersfamilie. Dem Sohn - Ferdinand - fühlt sie sich sehr verbunden. Sie ist wie eine Großmutter für ihn. Nach ihrem Tod stößt Ferdinand bei Nachforschungen auf Briefe von Olga an Herbert. Somit schließt sich der Erzählkreis für uns Leser.
Voller Bewunderung für Olgas treue Seele lässt mich das Buch zurück.
Eine Empfehlung von Anja Nußbaum